Hausen

Über Hausen...

Der 1278 erstmals urkundlich erwähnte Westerwaldort wird von herrlichen Laub- und Nadelwäldern umgeben. Zeugen seiner Vergangenheit sind noch drei alte Mühlen aus dem 15. und 16. Jahrhundert, die vom Lasterbach angetrieben werden. Dieser Bach aus dem hohen Westerwald prägt das malerische Dorfbild. Westlich von Hausen finden Sie im dichten Laubwald ein einmaliges Naturdenkmal - die "Wildweiber-Kirche" - eine gewaltige Felsengruppe, um die sich zahlreiche Sagen und Legenden ranken. Am 1. Sonntag im November, findet das traditionelle Schlachtfest vom Männergesangsverein statt.

Die Kirche, dem heiligen Laurentius geweiht (erbaut 1871/1872), im Jahre 1893 das Innere im Jugendstil ausgemalt, später noch öfters renoviert, sollte sich unbedingt im Besichtigungsplan befinden. Sehenswert ist auch die Steinerne Brücke über den Lasterbach aus dem Jahre 1902. Kirchweihfest am 2. Sonntag im August.

Geschichte

Der Ort liegt in einem wahrscheinlich vorgermanischen Siedlungsgebiet. Bei Bauarbeiten der Kerkerbachbahn in Fussingen wurde eine Urne aus der Zeit um 1000 v. Chr. gefunden. Am Lindenberg bei Hausen wurden Keramikscherben aus der Hallstattzeit (Stufe C) um 700 v. Christus gefunden. Von der Dornburg und dem Heidenhäuschen sind Funde bekannt, die eine keltische Besiedlung während der La-Tène-Zeit belegen.

Aufgrund des Ortsnamens Hausen (bei den Häusern) ist von einer durchgehenden Besiedlung des Ortes seit der merowingisch Siedlungsperiode um das 6./7. Jahrhundert auszugehen. 

Die erste urkundliche Erwähnung stammt vom 11. März 1278. Im Rahmen eines Schiedsspruchs zwischen der Grafschaft Diez und der Herrschaft Merenberg wird ein Merenberger Hubengericht in Hausen erwähnt. (Quelle zur Geschichte Wikipedia: Ausführliches zu Hausen finden Sie hier auf Wikipedia)


Ortsgericht

Ortsgerichtsvorsteher 
Hans Jürgen Kundermann
Tannenweg 16
Fussingen

 06479/1403


Schiedsamt

André Mallabré
Friedhofstraße 7
Hausen

 06436/9498059


Sehenswürdigkeiten