Sehenswürdigkeiten

Waldbrunn (Westerwald) am Fuße des Westerwalds

Wandern, Fahrradfahren, Kultur und Genießen ……


……verbinden sich in Waldbrunn (Westerwald) zu einer guten Synthese. Waldbrunn (Westerwald) ist reich an Naturschönheiten, Events, Sehenswürdigkeiten und so eine Garantie für erlebnisreiche aber auch erholsame Ferientage.

Die Gemeinde Waldbrunn (Westerwald) liegt am Fuß des Westerwaldes und ist Teil des Fremdenverkehrsgebietes Westerwald-Lahn-Taunus im Landkreis Limburg-Weilburg. Das Schwergewicht liegt in der Entwicklung des Fremdenverkehrs.

Die Gemeinde Waldbrunn (Westerwald) liegt ca. 300 m über N.N. Die Gemeinde besitzt große Waldgebiete und verfügt über ausgedehnte Rad- und Wanderwege.

Es gibt drei Nordic Walking Strecken mit einer ausreichenden Anzahl von Ruhebänken und Schutzhütten. Zu der wunderschönen und abwechslungsreichen Landschaft kommt ein Klima, dessen gesundheitlicher Wert seit langem erwiesen ist. Sie finden in Waldbrunn (Westerwald) familiär geführte Pensionen, Ferienwohnungen. In allen Ortsteilen, gibt es eine gute Infrastruktur an Geschäften, Ärzten etc.

Ausgezeichnete Verkehrsverbindungen bringen Anschlüsse an die Autobahn Köln-Frankfurt und in Richtung Dortmund und damit an das internationale Verkehrsnetz. Seit 2002 Anbindung an das ICE Netz Köln-Frankfurt/Main mit Bahnhof in Limburg. Die nächsten Bahnstationen sind Limburg/Lahn, Hadamar, Dornburg-Frickhofen und Weilburg. Busverbindungen des Rhein-Main-Verkehrsverbunds führen zur Kreisstadt Limburg (16 km), nach Weilburg (17 km), nach Hadamar (11 km) und bis ins Ruhrgebiet.

Waldbrunn (Westerwald) ist ein idealer Ausgangspunkt für Tagesausflüge, z. B. Limburg/Lahn, zur Lahnperle Weilburg, Hadamar, Braunfels oder Runkel/Lahn. In den Sommermonaten bietet sich der Seeweiher in Waldernbach den Wasserfreunden an, nur wenige Kilometer von Waldbrunn (Westerwald) entfernt. Viele Ziele sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

Ellar

Die katholische Pfarrkirche „Sankt Maximinus“

Ein klassizistischer Saalbau mit romanisierenden Formen wurde 1843/44 neben der Burg erbaut. Innere Ausstattung: hoher barocker Hauptaltar aus Düsseldorf von 1720, Seitenaltar aus der Hadamarer Barockschule des Hermann Volck von 1740, frühklassizistischer Marienaltar aus Kiedrich im Rheingau nach 1760 mit frühbarocker Mondsichelmadonna (um 1610/15), weitere Barockfiguren, Ausmalung im Jugendstil.

Öffnungszeiten: Besichtigungen nach Absprache mit Frau Schätzig,
 0 64 36 / 69 00

Lage: Kirchstraße 12, 65620 Waldbrunn (Westerwald) – Ellar



Hungerturm

Teil der Stadtmauer (Stadtrechte 10.07.1372) und mittelalterliches Gefängnis des Landgerichts St. Maximinus zu Ellar (benutzt bis Ende des 14. Jahrhunderts), renoviert durch den Kultur- und Geschichtsverein Ellar.


Öffnungszeiten
: Dauerhaft geöffnet
Information: Verkehrs- und Verschönerungsverein, Herr Dominik Becher, 
 0 64 79 / 24 74 87 oder  0170/8170000 
Lage: Kirchstraße 4, 65620 Waldbrunn (Westerwald) – Ellar


Burgruine

Die mittelalterliche Burgruine, die alte Stadtmauer mit einem Mauerrest des ehemaligen Stadttores und die alte Burgschmiede im Ortskern sind Zeugen der jahrhundertealten Geschichte Ellars (erste urkundliche Erwähnung am 18.07.807). Die mittelalterliche Landesburg der Grafen von Diez wurde im 12. Jahrhundert als Straßenfestung zum Schutze zweier alter Reichsstraßen errichtet. Sie ist heute renoviert und bietet vom Aussichtsturm eine Rundsicht über die Westerwaldlandschaft. Am ersten Wochenende im August wird alljährlich das Burgfest gefeiert.


Öffnungszeiten: Mai bis Oktober von 9.00 Uhr bis 19.00 Uhr geöffnet
Informationen: Verkehrs- und Verschönerungsverein Ellar,
Herr Dominik Becher,  0 64 79 / 24 74 87 oder  01 70 / 81 70 00 0
Lage: Kirchstraße 2, 65620 Waldbrunn (Westerwald) – Ellar


Heimatmuseum Alte Schule im Walter-Rudersdorf-Haus

Das Museum in der alten Schule in der Hintermeilinger Straße, bietet seit 1993 eine Darstellung der gesamten kulturgeschichtlichen Entwicklung von der Altsteinzeit bis zur Gegenwart. Seltene Exponate sind ein Meteorit, ein fossiles Ei eines Dinosauriers, eine Sammlung der hier von 1942-1945 abgeworfenen britischen und amerikanischen Flugblätter u.v.m. Die erdgeschichtliche Abteilung wurde in den Katalog der überregionalen geologischen Museen aufgenommen, die Fossilien in den Katalog der paläontologischen Sammlungen Deutschlands. 


Öffnungszeiten: Ganzjährig am ersten Sonntag im Monat und am Tag des offenen Denkmals von 15 bis 17 Uhr
Information: Kultur- und Geschichtsverein Ellar, Herr Michael Böcher, 
 0 64 36 / 60 22 93
Lage: Hintermeilinger Straße 11, 65620 Waldbrunn (Westerwald) – Ellar


Jüdischer Friedhof

Der jüdische Friedhof am Oberholz wurde von 1717 bis 1939 genutzt. Er diente den Mitgliedern der jüdischen Gemeinde Ellar, aus den Orten Ellar, Hausen, Waldernbach, Lahr, Frickhofen und Langendernbach, als Bestattungsort. Zahlreiche Grabsteine, mit teilweise hebräischer Inschrift, sind erhalten. Der Friedhof liegt am Ortsrand, an einem abschüssigen Hang am Berg Oberholz. Der Friedhof wurde im Jahr 2000 renoviert.

Besuchsmöglichkeit: Täglich außer freitags abends, samstags (Sabbat) und allen jüdischen Feiertagen. Schlüssel für Einlass wird benötigt.
Information: Dr. Peter Josef Mink, 65620 Waldbrunn (Westerwald),
 0 64 36 / 47 55

Lage: Der Friedhof liegt unmittelbar oberhalb von Ellar,
Straße "Am Oberholz" / Lahrer Weg  


Burgschmiede


Die historische Burgschmiede an der unteren Pforte der Stadtmauer wurde 1462 erstmals urkundlich erwähnt und bis kurz nach 1800 betrieben. Durch die intensiven Bemühungen des Kultur- & Geschichtsvereins Ellar wurde sie unter Denkmalschutz gestellt und mit Unterstützung der Gemeinde Waldbrunn (Westerwald) vollständig renoviert und 1988 zu einem Museumausgebaut. Es handelt sich um einen städtebaulich und technisch bedeutsamen kleinen Fachwerkbau, der aufgrund der kräftigen Hölzer wohl auf die Zeit vor dem Dreißigjährigen Krieg zurückgeht. Er beinhaltet eine voll funktionsfähige Schmiede sowie historische Geräte aus Landwirtschaft und heimischem Handwerk.

Öffnungszeiten: Jeden ersten Sonntag im Monat (Mai-September) und am Tag des offenen Denkmals von 15 bis 17 Uhr. In den Wintermonaten bleibt das Museum geschlossen.
Information: Kultur- und Geschichtsverein, Herr Michael Böcher,  0 64 36 / 60 22 93
Lage: Kirchstraße 2, 65620 Waldbrunn (Westerwald) – Ellar

Lahr

Romanische Pfeilerbasilika


Romanische Pfeilerbasilika aus der Zeit um 1200, alter Kirchspielfriedhof, altes Fachwerkhaus (Pfarrhaus) aus dem 15. Jahrhundert, achteckige moderne kath. Pfarrkirche.




Öffnungszeiten: Besichtigungen nach Absprache mit dem Pfarramt Lahr
 0 64 36 / 94 48 00
Lage: Hauptstraße 1, 65620 Waldbrunn (Westerwald) 


Historische Ausstellung im alten Rathaus

Die Ausstellung vermittelt ein Stück Heimatgeschichte und zeigt Gebrauchsgegenstände aus dem früheren dörflichen Leben. Darüber hinaus gibt es Bildinformationen zu den heimatlichen Ringwällen aus der späten Hallstattzeit und Funde von Ausgrabungen in der Lahrer Feldgemarkung. Vom ungelochten Steinbeil, über eine umfangreiche Scherbensammlung aus der Keltenzeit, der neu zugegangenen keltischen Handdrehmühle bis zum mittelalterlichen Keramikpfännchen. Eine Besichtigung ist nach Vereinbarung möglich.


Information & Buchung: Lahrer Geschichtsgruppe, 
Alfons Becher  06479/739
Hans-Georg Daum  06479/368
Helmut Keul  06479/862
Lage: Hauptstraße 36, 65620 Waldbrunn (Westerwald)

Fussingen


Kirche "Sankt Leonhard"


Die katholische Kirche „St. Leonhard“ wurde zwischen 1916 und 1918 während des Ersten Weltkriegs erbaut. Sie ist dem heiligen Leonhard von Limoges geweiht. Die Kirche ist im neogotischen Stil erbaut. Als Baumaterial diente örtlich anstehender Basalt. Die heute vorhandenen Glocken wurden nach 1945 angeschafft, da die alten Glocken während des Zweiten Weltkriegs eingeschmolzen wurden. Die Innengestaltung der Kirche übernahm der aus Fussingen stammende Künstler Paul Grimm. Sie umfasst die Einheit aus Christ-Königs-Bild, das Muttergottes-Bild, Kanzel, Altar, Kreuz und Tabernakel. Im Jahr 2004 erfolgte die letzte Renovierung der Kirche.

Besichtigungen: Nach Absprache mit dem Zentralen Pfarrbüro der Pfarrei St. Blasius  06436 944 800
Lage: Kirchgasse 2, 65620 Waldbrunn (Westerwald) 

Hausen

Kirche "Sankt Laurentius"


Die katholische Laurentiuskirche wurde 1871/72 im neoromanischen Stil erbaut. Die Konsekration der Kirche erfolgte am 5. September 1900. Die Türme der Kirche wurden 1923 erhöht. Der Standort der Kirche entspricht nicht dem Standort der gotischen Laurentiuskapelle.

Auffällig an der Kirche ist die, bei Dorfkirchen der Region eher seltene, Doppelturmfassade. Das Langhaus der Kirche verfügt über ein Mittelschiff mit zwei Seitenschiffen. Das Langhaus hat eine Länge von 18,00 Meter und eine lichte Breite von 13,00 Meter. Das Mittelschiff hat eine lichte Höhe von 10,30 Meter. Die Seitenschiffe haben eine Höhe von 5,50 Meter. Nach einer umfangreichen Renovierung wurde der Innenraum der Kirche 1958 von dem Künstler Paul Grimm neu gestaltet. Im Inneren der Kirche befinden sich die Seitenaltäre „Abendmahl“ und „Maria Himmelfahrt“, die 1780 für den Limburger Dom hergestellt wurden.


Besichtigungen nach Absprache mit dem Zentralen Pfarrbüro der Pfarrei St. Blasius
 06436 944 800

Lage: Kirchstraße 6, 65620 Waldbrunn (Westerwald)

Hintermeilingen


Nordic Walking Gebiet

Beschreibung der Strecken
Ausgangspunkt der Nordic Walking Strecken ist in Hintermeilingen hinter der Kirche der Abzweig links auf den alten Kerkerbachbahndamm. An Feldern und der Kläranlage vorbei geht es Richtung Wald und Schlagmühle, wo man auch nach ca. 1 km einen Blick auf die frühere Ladestation der Kerkerbachbahn werfen kann.

N 1 (5,6 km) geht an der Ladestation vorbei zur Schlagmühle, anschließend oberhalb des Kerkerbaches in Richtung Heckholzhausen. Im Wald, am Rande von Heckholzhausen, geht es um eine scharfe Wegbiegung und nach ca. 700 m leicht ansteigendem Verlauf rechts hinunter zur Schlagmühle. Vor der Schlagmühle biegt man links wieder auf den alten Kerkerbachbahndamm und findet zum Ausgangspunkt zurück.

N2 (7,2 km) und N3 (9,8 km) gehen vor der ehemaligen Ladestation der Kerkerbachbahn rechts ab. Nach ca. 600 m durch den Wald kann man einen herrlichen Blick auf die Tongrube Maria werfen und biegt links ab. Nach weiteren 400 m erreicht man im Wald eine Kreuzung und kann sich entscheiden, ob man eine Zusatzstrecke von ca. 2,5 km in Angriff nimmt (gekennzeichnet mit N 3: bei der Kreuzung rechts abbiegen, nach ca. 700 links Richtung Waldrand mit schönem Blick auf Obertiefenbach, über den „Heckweg" zur Kreuzung zurück) oder direkt links und nach 100 m nochmals links über die Waldwege zur Schlagmühle geht. Auf dem Kerkerbachbahndamm geht es zurück nach Hintermeilingen.


Kirche "Maria Verkündigung"


Die katholische Kirche „Maria Verkündigung“ wurde 1932 von der Bevölkerung erbaut. Als Baustoff diente Basalt der vor Ort, am Honigberg, gewonnen wurde. Die Höhe des Kirchturms beträgt 18 Meter. Am 1. Mai 1932 erfolgte die Grundsteinlegung. Noch im gleichen Jahr, am 15. Dezember 1932, erfolgte die Einsegnung durch Dekan Weidenfeller aus Langendernbach. Das Patronat „Maria Verkündigung“ hatte die Kirche von der gotischen Kapelle übernommen. Die Kirche steht nicht am Standort der gotischen Kapelle. Diese stand an der Ecke Schieferstraße/Bahnhofstraße. Dort befindet sich heute ein Brunnen. Im inneren der Kirche befindet sich eine Marienstatue aus Gips (um 1900) die vermutlich in einer Kölner Werkstatt gefertigt wurde. Weiterhin steht in der Kirche eine Statue der heiligen Theresia von Lisieux (um 1930). Die Orgel der Kirche wurde 1972/73 gebaut und verfügt über 1072 Pfeifen.


Besichtigungen nach Absprache mit dem Zentralen Pfarrbüro der Pfarrei St. Blasius  06436 944 800
Lage: Runkeler Weg 1, 65620 Waldbrunn (Westerwald)

Ellar/Hintermeilingen

Ehemalige Tongrube - Naturschutzgebiet

Seit dem 9. September 1985 ist das Gebiet der ehemaligen Tongrube ein 10,6 ha großes Naturschutzgebiet. Im Wesentlichen besteht das Biotop aus einem abgestuften Heckengebiet. Dieses ist dem Hochwald vorgelagert. In diesem Gebiet wurden zahlreiche Teiche und Tümpel angelegt. Das Biotop dient als Rückzugsraum für zahlreiche Vogel-, Amphibien- sowie anderen Tier- und Pflanzenarten.

 50.48577, 8.11712


"Heidenhäuschen"

Das Naturschutzgebiet Heidenhäuschen besteht seit dem 7. Februar 1927. Es hat heute eine Größe von 114,23 ha und ist Teil des Landschaftsschutzgebietes Südoberwesterwälder Hügelland mit Gaudernbacher Platte. Das Naturschutzgebiet Heidenhäuschen ist nahezu deckungsgleich mit dem gleichnamigen  FFH-Gebiet von 116,27 Hektar Fläche. Erhaltungsziele des Gebiets sind der Waldmeister-Buchenwald und die Schlucht- und Hangmischwälder. Daneben wachsen hier einige Pflanzen, die auf der Roten Liste verzeichnet sind, hierzu gehören die Zweiblättrige Waldhyazinthe (Platanthera bifolia) und die Grünliche Waldhyazinthe (Platanthera chlorantha).

 50.48632, 8.08219